Aktives Zuhören

Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war das Zuhören.

Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur recht wenige Menschen.

Und so wie Momo sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig. Momo konnte so zuhören, dass dummen Leuten plötzlich sehr gescheite Gedanken kamen. Nicht etwa, weil sie etwas sagte oder fragte, was den anderen auf solche Gedanken brachte – nein, sie saß nur da und hörte einfach zu, mit aller Aufmerksamkeit und aller Anteilnahme. Dabei schaute sie den anderen mit ihren großen, dunklen Augen an, und der Betreffende fühlte, wie in ihm plötzlich Gedanken auftauchten, von denen er nie geahnt hatte, dass sie in ihm steckten.

Sie konnte so zuhören, dass ratlose, unentschlossene Leute auf einmal ganz genau wussten, was sie wollten. Oder dass Schüchterne sich plötzlich frei und mutig fühlten. Oder dass Unglückliche und Bedrückte zuversichtlich und froh wurden.

Und wenn jemand meinte, sein Leben sei ganz verfehlt und bedeutungslos und er selbst nur irgendeiner unter Millionen, einer, auf denen es überhaupt nicht ankommt, und er ebenso schnell ersetzt werden kann wie ein kaputter Topf – und er ging hin und erzählte das alles der kleinen Momo, dann wurde ihm, noch während er redete, auf geheimnisvolle Weise klar, dass er sich gründlich irrte, dass es ihn, genauso wie er war, unter allen Menschen nur ein einziges Mal gab und dass er deshalb auf seine besondere Weise für die Welt wichtig war.

So konnte Momo zuhören!

Verfasser Burkhard Heidenberger

Das letzte Kapitel – Erich Kästner

 

Am zwölften Juli des Jahres 2003
lief folgender Funkspruch rund um die Erde:
daß ein Bombengeschwader der Luftpolizei
die gesamte Menschheit ausrotten werde.

Die Weltregierung, so wurde erklärt, stelle fest,
daß der Plan, endgültig Frieden zu stiften,
sich gar nicht anders verwirklichen läßt,
als alle Beteiligten zu vergiften.

Zu fliehen, wurde erklärt, habe keinen Zweck,
Nicht eine Seele dürfe am Leben bleiben.
Das neue Giftgas krieche in jedes Versteck,
man habe nicht einmal nötig, sich selbst zu entleiben.

Am 13. Juli flogen von Boston eintausend
mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort
und vollbrachten, rund um den Globus sausend,
den von der Weltregierung befohlenen Mord.

Die Menschen krochen winselnd unter die Betten.
Sie stürzten in ihre Keller und in den Wald.
Das Gift hing gelb wie Wolken über den Städten.
Millionen Leichen lagen auf dem Asphalt.

SAM_7540

Jeder dachte, er könne dem Tod entgehen,
keiner entging dem Tod und die Welt wurde leer.
Das Gift war überall, es schlich wie auf Zehen.
Es lief die Wüsten entlang, und es schwamm übers Meer.

Die Menschen lagen gebündelt wie faulende Garben.
Andere hingen wie Puppen zum Fenster heraus.
Die Tiere im Zoo schrien schrecklich, bevor sie starben.
Und langsam löschten die großen Hochöfen aus.

Dampfer schwankten im Meer, beladen mit Toten.
Und weder Weinen noch Lachen war mehr auf der Welt.
Die Flugzeuge irrten mit tausend toten Piloten,
unter dem Himmel und sanken brennend ins Feld.

Jetzt hatte die Menschheit endlich erreicht, was sie wollte.
Zwar war die Methode nicht ausgesprochen human.
Die Erde war aber endlich still und zufrieden und rollte
völlig beruhigt ihre bekannte elliptische Bahn.

Erich Kästner, 1930

Ausweg

Deine Mutter

  1. Deine Mutter hat Beine wie ein Reh, zwar nicht so schön schlank aber genauso behaart.
  2. Deine Mutter wird beim Hässlichkeits-Wettbewerb als Profi disqualifiziert.
  3. Deine Mutter sammelt hässliche Kinder.
  4. Deine Mutter ist bei Super-Mario der Endgegner.
  5. Deine Mutter ist wie MS-DOS: alt und für nichts zu gebrauchen.
  6. Deine Mutter arbeitet bei der Marine – als Flugzeugträger.
  7. Deine Mutter kriegt einen Knopf bei TV Total.
  8. Deine Mutter ist bei Nordsee für den Fischgeruch verantwortlich.
  9. Deine Mutter ist so fett, wenn sie ins Kino geht sitzt jeder neben ihr.
  10. Deine Mutter hat einen Bart.
  11. Deine Mutter hat ein Zirkuszelt als Tanga.
  12. Deine Mutter braucht für ihr Gesicht einen Waffenschein.
  13. Wenn man deine Mutter umrunden will, muss man zwei Mal volltanken.
  14. Für einen 3-Tage-Bart braucht deine Mutter nur 12 Stunden.
  15. Deine Mutter bekommt im Freizeitpark den Gruppenrabatt, so dick ist sie.
  16. Deine Mutter versucht ihre Weihnachtsgeschenke mit Winrar zu verpacken.
  17. Deine Mutter ist so dick, dass Greenpeace versuchte sie vom Strand wieder ins Meer zu schleppen.
  18. Die Geburtsurkunde deiner Mutter war ein Entschuldigungsschreiben von Billy Boy.
  19. Deine Mutter hat Hausverbot im Bahnhof, weil sie den Pennern die Decken klaut.
  20. Die Pupse deiner Mutter sind schuld für die globale Erwärmung.
  21. Deine Mutter lädt bei Google Earth ihr Profilbild runter.
  22. Wenn ihr euch ‘nen zweiten Smart kauft, kann deine Mutter Rollschuh fahren.
  23. Wenn deine Mutter an den Strand kommt, liegt jeder im Schatten.

Bernd Gerke, der Aura-Coach

Auf meinem bisherigen Lebensweg bin ich gemeinsam mit Ute im Jahr 2003 das erste mal auf Bernd Gerke gestoßen. Wir lernten ihn kennen, als er regelmäßig unsere Nachbarin besuchte und wir des öfteren die Gelegenheit hatten ehrliche und tiefgehende Gespräche zu führen. Nachdem ich 2004 mit meiner Familie aus Hennef weggezogen war, trennten sich unsere Wege und der Kontakt brach komplett ab.

Bernd Gerke, der Aura-Coach weiterlesen

Leben ist wandelbar

Weißt Du, welchen Fehler man immer wieder macht? Den, zu glauben, das Leben sei unwandelbar, und wenn man einmal einen Weg eingeschlagen hat, müsse man ihn auch bis zum Ende gehen.

Das Schicksal hat viel mehr Phantasie als wir. Gerade, wenn Du glaubst, Du befändest dich in einer ausweglosen Situation, wenn Du den Gipfel höchster Verzweiflung erreichst, verändert sich mit der Geschwindigkeit eines Windstoßes alles, dreht sich, und plötzlich lebst Du unvermutet ein neues Leben.

Susanna Tamaro in
Geh, wohin Dein Herz Dich trägt
Roman, Diogenes Verlag, 1995

ORA-00907: Rechte Klammer fehlt

ORACLE offeriert uns folgende Fehlermeldung:

ORA-00907: Rechte Klammer fehlt
 00907. 00000 - "missing right parenthesis"
 *Cause:
 *Action:
 Error at Line: 4 Column: 15

Es geht hierbei um das nachstehend geannte SQL, deren Sinnhaftigkeit irrelevant ist da das ursprünge SQL deutlich komplexer war, jedoch auf den ersten Blick technich korrekt erscheint – vor allem in Bezug auf die von ORACLE markierte Position:

SELECT *
  FROM users
 WHERE user_id != 100
   AND ( role_id IN (SELECT role_id
                      FROM userroles as r 
                     WHERE role_id NOT IN( 100 ) ) );

Die Analyse ergibt keine Fehler

  • Alle Klammern sind vollständig
  • Das SQL sieht fehlerfrei aus
  • Das Entfernen oder Ersetzen der äußeren IN-Bedingung löst die Fehlermeldung, lässt den Fehler jedoch nicht erkennen

Ursache

In der hier aufgeführten Query wurde ein Alias in der Subquery gesetzt welcher mit einem AS eingeleitet wurde, die von ORACLE jedoch als Tabellenalias nicht unterstützt werden. Die oben genannte Fehlermeldung führt einen nicht zu dem Problem an dieser Stelle.

Lösung

Die Aliaseinleitung AS entfernen und das SQL erneut ausführen.

Weitere mögliche Ursachen

Sollte die von mir geschilderte Problemlösung bei Dir nicht zutreffen kannst Du Deine Query auf folgende Punkte hin überprüfen:

  • Verwendung eines nicht erlaubten ORDER BY einer Subquerys oder innerhalb eines Joins:
SELECT *
  FROM users
 WHERE user_id != 100
   AND ( role_id IN (SELECT role_id
                       FROM userroles
                      WHERE role_id NOT IN( 100 ) 
                      ORDER BY role_id) );
  • Verwendung eines Joins mit Verweis einer Subquery:
...
LEFT JOIN userroles 
  ON userroles.role_id = ( SELECT max(role_id) 
                             FROM userroles )
...

Literatur zu diesem Thema: