Windows Ordner winsxs voll

Nachdem meinem Systemlaufwerk unter Windows 7 im Laufe der Zeit immer weniger Speicherplatz zur Verfügung stand analysierte ich diesen Zustand und stellte fest, dass im Ordner C:\Windows\winsxs unglaublich viele Dateien liegen die für mich keinen Sinn ergeben und wie temporäre Installationsdateien aussehen. Der Ordner dort ist mit mehr als 12GB auch noch so groß, dass er meiner Meinung nach gelöscht werden kann.

Wer das jedoch tut kann mitnichten eine böse Überraschung erleben, da Windows dort Systemänderungen aus den Windows-Updates abspeichert. Dieser Ordner kann lediglich mittels einem Tool um unnötige Dateien bereinigt werden, welches von Microsoft bereits von Haus aus mitgeliefert wird:

DISM.exe /Cleanup-Image /Online /spsuperseded

Ordnergröße vor der Bereinigung: 12.268 MB
Ordnergröße nach der Bereinigung: 9.905 MB

Die Bereinigung hat bei mir etwas mehr als 2 GB Speicherplatz freigeschafft. Das ist jetzt nicht unbedingt der Burner, aber immerhin etwas – denn auf meiner 30GB SSD sind das immerhin wieder 6% freier Speicherplatz mehr.

Sauerteigbrot

Sauerteigbrot selber herzustellen ist nicht schwer und fordert weder besondere Kenntnisse noch Kulturen. Das einzige was Sauerteig benötigt sind Zeit, Pflege und etwas Vertrauen.

Starterkultur für den Sauerteig ansetzen

Die Starterkultur stelle ich selber her indem ich einfach vier Esslöffel Roggenmehl – am besten frisch gemahlen – mit soviel lauwarmen Wasser in einer 1 Liter fassenden Schüssel vermenge bis dieser Teig zu einer matschigen Konsistenz gelangt die leicht vom Löffel rutscht(1). Diese Mischung stelle ich dann auf die Heizung und decke diese mit einem Handtuch ab. Einmal täglich füge ich eins bis zwei weitere Esslöffel Roggenmehl und einen Schuss lauwarmes Wasser hinzu, rühre das ganze um und lasse den Teig weiterhin stehen(2). Das ganze Wiederhole ich dann zwei Wochen lang und je älter der Teig wird um so früher und kräftiger steigen Blasen aus dem Teig(3).

Sauerteig Konsistenz1. Konsistenz des Teigs

Sauerteig verrührt2. Stehen lassen und abdecken

Sauerteig blubbernd 3. Blubbernder Teig

Der Teig riecht an dieser Stelle etwas streng und natürlich sauer fast schon so als sei er nicht mehr gut. Aus meiner Erfahrung lässt man die Kinder und andere daran nicht riechen, denn dies verdirbt denen den Appetit auf das wirklich leckere Brot.

Trockene Reste am Schüsselrand schabe ich mit dem Löffel ab und rühre diese unter den Teig.

Ich hatte bisher keinerlei Probleme mit Schimmel auf dem Sauerteig. Dennoch sollte man stets auf die Hygiene achten und nur saubere Zutaten und Küchenwerkzeuge verwenden.

Backen

Um den Brotteig nun herzustellen bedarf es diverser Zutaten. Ich habe mir an dieser Stelle mal die Mühe gemacht dies detailliert für ein Brot aufzuschreiben, damit das jedermann nachmachen kann, denn normalerweise nehme ich die Zutaten eher nach Gefühl.

Zutaten:

  • 550gr Sauerteig
  • 200gr Roggenmehl
  • 190ml lauwarmes Wasser
  • 15gr Frischhefe (Je nach Blubberfähigkeit – siehe nächster Abschnitt)
  • 1-2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Brotgewürz (Mischung aus Koriander, Kümmel, Fenchel und Anis)

Nach belieben:

  • 50gr Sesam
  • 50gr Leinsamen
  • 50gr Sonnenblumenkerne

Darüber hinaus kann man sein Brot auch mit Chia-Samen, Mohn, Haselnüssen, Walnüssen oder Kürbiskernen verfeinern. Man sollte sich jedoch auf die Zugabe von maximal vier Sorten beschränken.

Die Hefe in kleine Stücke zerbröseln und mit den übrigen Zutaten kräftig für 3-5 Minuten durch den Quirl schicken. Der Teig sollte ziemlich matschig werden und nur ein wenig fester sein als der Grundsauerteig wie oben beschrieben. Auf die Konsistenz ist aus folgende Gründe zu achten: Ist nämlich zu wenig Wasser darin wird der Teig trocken und wird sodann als Brot auch nicht schmecken. Er darf allerdings auch nicht zu flüssig sein, da er andernfalls nicht durchbackt, innendrin die Feuchtigkeit nur schwer entweichen kann und somit am Ende das gesamte Brot klätschig bleibt. Ich bezeichne die notwendige Konsistenz wie folgt: Der Teig muss am Löffel kleben bleiben und sollte beim hochhalten langsam sich vom Löffel ziehen wollen.

Teig in die Form geben – ich habe dafür eine Silikonform, damit lässt sich das fertige Brot leicht entnehmen – und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Dazu kann die Form auf die Heizung gestellt werden oder in den lauwarmen Backofen. Der Teig sollte sich in dieser Zeit um ca. 2 cm erheben.

Abschließend wird das Brot für 35-40 Minuten bei 160° Celsius gebacken. Mit einem Holzstäbchen die Stechprobe machen, dass kein oder nur sehr wenig Teig daran kleben bleibt. Dann das Brot aus der Form holen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Das hieraus resultierende Brot wird nun zirka 1000 Gramm schwer sein.

Das Brot ist in einer Papiertüte zirka 3-5 Tage lang gut genießbar.

Sauerteigbrot

Das Ding mit der Hefe

Warum ich Hefe in mein Rezept schreibe? Mein Sauerteig blubbert nicht immer so wie ich mir das vorstelle muss ihn dann nochmal aus der Form holen und die Hefe separat unterrühren. Mit 15 Gramm ist das nur ganz wenig, aber der Erfolg ist sodann garantiert.

Das Ideale wäre nun natürlich ohne Hefe zu backen. Damit der Teig garantiert gut blubbert sollte die Ansatzmischung mit 300-500 Gramm Sauerteig 24-48 Stunden zuvor schon geduldig auf der Heizung verbracht haben ohne angefasst worden zu sein. Wenn man nun nach dem weiter oben genannten Schema verfährt steht dem Gährungsprozess nichts im Weg.

Also wer mutig genug ist oder schon ein paar mal das Brot nach dieser oder einr anderen Rezeptur gebacken hat, darf sich gerne dazu ermuntert fühlen dieses ohne Hefe zu backen, denn ein Brot ohne Hefe schmeckt wirklich anders!

Genuß

Das Sauerteigbrot schmeckt meiner Meinung nach mit allen Belägen. Ob mit Quark, Schokocreme, Marmelade, Käse oder Wurst. Oder einfach nur mit einer ordendlichen Schicht Butter, so dass Mutter schon schimpft.

Geschmierte Sauerteigstulle

Guten Appetit!

Pflege

Da der Teig nun bereits sauer genug ist kann ich gemäß meiner eingangs genannten Anleitung der Starterkultur ab jetzt täglich etwas mehr Roggenmehl (zwei bis vier Esslöffel) und entsprechend viel Wasser hinzufügen. Der Teig blubbert deutlich früher und stärker. So kann ich dann schon nach weniger als einer Woche ein weiteres Brot backen.

Konservierung

Man munkelt der Teig könne problemlos im Kühlschrank gelagert werden um ihn sodann wieder zu reaktivieren. Dies konnte ich nicht feststellen und habe nach der Lagerung von nur wenigen Tagen im Kühlschrank den Sauerteig nicht mehr zum gären gebracht.

Februar 2016: Ich kann mir viel besser vorstellen diesen zu trocknen und sodann bei Zimmertemperatur zu lagern. Dies werde ich selber einmal ausprobieren und hier berichten.

Javascript Fehler: This command is not supported

Folgender Codeschnipsel läuft einwandfrei in gängigen Browsern:

<html>
 <head>
  <script type="text/javascript" src="https://ajax.googleapis.com/ajax/libs/prototype/1.7.2.0/prototype.js"></script>
 </head>
 <body>
  <div id="mammal"></div>
  <script type="text/javascript">
   var input = $('mammal').appendChild(document.createElement("input"));
   input.setAttribute("name", "user_id");
   input.setAttribute("type", "hidden");
   input.setAttribute("value", 4711);
  </script>
 </body>
</html>

Nur der Internet Explorer quittiert seinen Dienst mit folgenden Fehler:

Message: This command is not supported.
 Line: 10
 Char: 4
 Code: 0
 URI: https://localhost/test.html

Was also ist los damit das Attribute “type” einfach neu zu setzen?

Ändere ich den Code wie folgt indem das input-Element erst nach der vollständigen Erzeugung an das DIV angehangen wird läuft es auch im IE:

<html>
 <head>
  <script type="text/javascript" src="https://ajax.googleapis.com/ajax/libs/prototype/1.7.2.0/prototype.js"></script>
 </head>
 <body>
  <div id="mammal"></div>
  <script type="text/javascript">
   var input = document.createElement("input");
   input.setAttribute("name", "user_id");
   input.setAttribute("type", "hidden");
   input.setAttribute("value", 4711);
   $('mammal').appendChild(input);
  </script>
 </body>
</html>

Was also ist los hier?

Im IE ist das INPUT-Element bereits im Dokument verankert und vom Typ “text” definiert und durch anhängen zu Beginn des Codes bereits im Dokument verankert. Eine Änderung des Typs ist somit ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.

Referenzen in PHP

Wer braucht schon Referenzen in PHP? Wenn man nun alles in PHP elegant via objektorientierter Programmierung erledigt ist diese Frage eigentlich gar kein Thema für den Alltag.

Was aber tun wenn man nun doch damit konfrontiert wird, so stelle ich fest, dass man die Referenzierung sowohl bei der Definition als auch beim Abruf explizit aufzeigen muss. Referenzen in PHP weiterlesen

Quittengelee selber machen

Dieses Jahr mache ich zum ersten mal in meinem Leben Quittengelee. Deren Geschmack erinnert mich an meine Kindheit, da meine Großeltern diesen jahrelang selber hergestellt haben. Ich habe diesen Gelee knapp 25 Jahre lang genießen können. Leider jedoch ist das Rezept seit dem Tod meines Großvaters in Vergessenheit geraten, im Supermarkt ist dies nur ein Nieschenprodukt und nun will ich es nun wieder aufleben lassen.

Dafür durfte ich einen prall gefüllten Baum besteigen und ihn um seine wertvollen Früchte erleichtern. In der Küche angekommen geht es nun ans Eingemachte.

An Zutaten benötigen wir nicht mehr wie folgt:

  • 1 Liter Quittensaft
  • 30gr Apfelpektin
  • 1kg Zucker

Nachdem ich die Quitten abgebürstet und gewaschen habe wurden diese kleingeschreddert. Ich habe hierfür einen Champion-Entsafter verwendet und die daraus entstandene Maische in die Presse gestopft und anschließend kräftig ausgequetscht bis nur noch der trocken Trester übrig blieb. Der hieraus fließende Saft wird noch einmal durch ein ganz feines Tuch gesiebt und zusammen mit den oben genannten Zutaten zum Kochen gebracht und drei Minuten lang aufgekocht.

Die Marmeladengläser wurden kurz vor der Abfüllung ausgekocht und sodann mit dem köstlichen Gelee befüllt, für eine Stunde auf den Kopf gestellt, anschließend beschriftet und kontrolliert ob auch alle Deckel korrekt abgedichtet haben. Gläser deren Decke nun noch Luft ziehen kommen in den Kühlschrank und werden als erstes aufgebraucht.

Normalerweise nehme ich für Marmelade deutlich weniger Zucker, jedoch habe ich bei Gelee festgestellt, dass die Konsistenz nicht schön genug ist um diese dann auf dem Brot einwandfrei zu verstreichen. Der Meinung verschworen mit weniger Zucker auskommen zu wollen wurde mir mit einer flüssigen Brühe quittiert die an allen Seiten meiner Stulle hinunterfloss wie Wasser an einem Gebirswasserfall. Daher mein wertvoller Geheimtip: Nimm reichlich Zucker, sonst haben die ganzen Mühen am Frühstückstisch sein Ende gefunden! Und das kann man sich dann auch nicht mehr schön reden.

Die Gläser sind nun dunkel und kühl gelagert mehrere Jahre haltbar, jedoch meist schon deutlich früher aufgebraucht.

Ich empfehle den Quittengelee mit Quark und etwas Butter auf einem Brot oder Brötchen nach Wahl zu genießen.

Pagination in mysql-client

Unterwegs auf der Linuxkonsole habe ich oft eine Verbindung zum MySQL-Server offen um SQL-Abfragen abzusetzen und mit den Ergebnissen zu agieren.

Nun ist es jedoch oftmals so, dass das dieses Ergebnis länger als die gegenwärtigen Bildschirmgröße ist und die Konsole zu scrollen beginnt. Dies stört mich aus diversen Gründen und schränkt mich in meiner Arbeit ein. Mittels Pagination im mysql-client kann man das jedoch simpel und zugleich pfiffig lösen:

pager more;

Hiermit kann man nun Zeilen- oder Seitenweise – wie man es von more gewohnt ist – durch das Ergebnis vorwärts scrollen sowie auch mittels STRG+C unterbrechen.

Man kann das Ergebnis auch in andere Programme pipen wie z.B. mit less durch das Ergebnis beliebig vor- und zurücknavigieren oder gar eine übergreifende Volltextsuche tätigen.

pager less;

Um das Paging wieder zu deaktivieren genügt der pager Befehl ohne Argument:

pager;

Die hier aufgeführten Befehle sind nur für die Dauer der gegenwärtigen Sitzung gültig. Will man das Paging dauerhaft einrichten so ist dies in der my.cnf mit den o.g. Befehlen in der client Sektion einzutragen und wird sodann mit jedem Programmstart standardmäßig verfügbar.

[client]
pager=more