Windows Fenster aus nicht sichtbaren Bereich wiederherstellen

Ganz selten passiert es mir schon einmal, dass mir ein Fenster einer beliebigen Anwendung unter Windows in den nicht sichtbaren Bereich verrutscht. Sei es, dass das Fenster beim Verschieben hinter der Taskleiste losgelassen wurde, geänderte Monitoreinstellungen dies blockieren oder aus einem beliebigen anderen Grund. Dies gilt für Windows 7 gleichermaßen wie Windows 8 und Windows 10.
Das einzige was jetzt noch möglich ist, man kann über Rechtsklick in der Taskleiste das Fenster in den Vollbildmodus bringen. Jedoch will man dies Wiederherstellen ist es wieder im nicht sichtbaren Bereich positioniert und kommt dann wieder einfach nicht daran.

Man könnte die Anwendung zwar jetzt auch einfach beenden und erneut starten. Je nach Anwendung ist dies aber auch nicht gewünscht oder gar Zeitintensiv. Wem dies nichts ausmacht, der kann sich mit dieser Lösung zufrieden geben:

Lösung in älteren Windows Versionen

Man fährt mit dem Mauszeiger auf die betroffene Anwendung in der Taskleiste, verweilt dort eine Sekunde bis das Vorschaubild der Anwendung aufploppt und klickt hierauf mit einem Rechtsklick.

Dort wählt man dann Verschieben und drückt nun – und dies ist der entscheidende Akt – auf eine der vier Cursortasten mit denen man üblicherweise durch Text navigiert.

Nachdem man nur einmal kurz eine dieser Tasten gedrückt hat kann man im Anschluss mit dem Mauszeiger das gewählte Fenster verschieben – ohne einen weiteren Klick zu tätigen – und das Fenster wird somit wieder in den sichtbaren Bereich geholt.

Lösung ab Windows 7

Man aktiviert zunächst das betroffene Fenster durch Klick in der Taskleiste. Anschließend kannst Du nun durch drücken und halten der Windows-Taste und mehrmaligen drücken der rechts/links Pfeiltasten in die selbe Richtung durch die aktiven Monitore hindurchreichen und so wieder sichtbar machen.

TLS Handshake Problem in Mozilla Firefox extrem langsam: Lösung

Seit einigen Monaten ist der Firefox auch in der gegenwärtig aktuellen Version 57.0.3 mit dem Abruf von vielen Webseiten extrem langsam geworden. Beim genauen Blick in die Statusleiste unten links lesen Nutzer auch immer wieder “TLS Handshake wird durchgeführt“. Das ist ein echtes Problem, denn dies bremst jeden Seitenaufbau enorm aus und bequemes surfen ist damit unmöglich.

Da es zu diesem Problem mehrere Lösungsansätze gibt, stelle ich an dieser Stelle zunächst den TLS Handshake in seiner Funktion vor und in Folge dann vier unabhängige Lösungsvorschläge. Bitte alle vier Lösungen unabhängig voneinander betrachten und herausfinden welches zu Deiner eigenen Lösung führen könnte.

Ich für meinen Teil habe mit dem vierten und damit letzten Lösungsvorschlag das Problem auf meinem Rechner in den Griff bekommen. Seither wird der Seitenaufbau nicht weiter ausgebremst.

Was ist überhaupt der TLS Handshake?

TLS steht für “Transport Layer Security” und dient dazu eine TCP Verbindung mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung herzustellen. Der TLS Handshake steht für die Identifikation und Authentifizierung zwischen Client und Server auf Basis asymetrischer Verschlüsselungsverfahren und der Public-Key-Kryptographie ein. Des weiteren werden bei diesem Austausch die verwendeten Algorithmen und Schlüssel ausgehandelt.

 

Konfiguration im Firefox

TLS ist das neue SSL und wird inzwischen von immer mehr Seiten unterstützt. Der Standard wurde dahingehend im Sommer 2017 überarbeitet und Firefox hat dies inzwischen standardmäßig aktiviert.

Um das Problem mit dem TLS-Handshake zur Lösung zu führen kann man in einen neuen Tab die Config öffnen, indem man folgende Adresse in die Adressleiste eintippt:

about:config

Sobald man diese Adresse mit der Eingabeleiste bestätigt folgt der nachstehende Warnhinweis:

Diesen muss man über den Button “Ich bin mir der Gefahren bewusst!” bestätigen und erhält dann eine lange Auflistung von Schlüssel-Werte-Päärchen.

In der oberen Suchleiste tippt man nun folgenden Schlüssel ein:

devtools.remote.tls-handshake-timeout

Dahinter verbirgt sich der Wert den wir anpassen werden. Dieser Wert steht standardmäßig auf 10000. Damit sind Millisekunden gemeint und das kann schon mal eine verdammt lange Zeit werden, bis der Timeout greift. Vor allem dann, wenn mehrere blockierenden Zugriffe nacheinander abgearbeitet werden. Da hat man oft das Gefühl, der Rechner oder das Internet buggen unermesslich.

Hier tippt man nun einen neuen Wert ein. Mit 0 würde das TLS gänzlich abgeschaltet, was meiner Einschätzung nach nicht zu empfehlen ist. Besser wäre es den Wert auf ein minimales Timout zu setzen. Das sind meiner Erfahrung und Empfehlung nach 600 Millisekunden. Denn sollte das eines Tages auf immer mehr Seiten funktionieren, soll TLS ja auch wirklich genutzt werden.

Nach diesen Änderungen sollte ein Browserneustart vorgenommen werden. Damit wird sichergestellt, dass die neue Einstellung auch angewendet wird.

Einschätzung:

Mit dieser Lösung habe ich beim ersten Versuch geglaubt es sei behoben. Viele andere Internetquellen behaupten auch selbiges. Jedoch musste ich enttäuscht feststellen, dass diese Einstellung nix bewirkt hat.

Profileinstellungen im Firefox

In manchen Foren wird auch darüber diskutiert ein neues Firefox-Profil zu erzeugen. Das hat bei mir jedoch nicht funktioniert und möchte ich nur als alternative Option vorstellen.

Über einen neuen Tab und mittels Eingabe von

 about:profiles

lassen sich die Profileinstellungen des Browsers bearbeiten. Sofern an dieser Stelle noch keinerlei Einstellungen vorgenommen wurden, existiert hier nur ein Eintrag mit “Profil: default”. Nun kann man über den Button “Neues Profil anlegen” ein frisches Benutzerprofil anlegen. Dies sorgt dafür, dass alle bisherigen Einstellungen vergessen werden.

Abschließend muss man über den Button “Als Standardprofil festlegen” das bisherige Profil ablösen.

Zur Sicherheit nochmal den Browser neustarten und das geänderte Verhalten beobachten.

Google Chrome

Als letzte Alternative zum Browsen anstelle des Mozilla Firefox zeigt sich da der Google Chrome auf. Da schlägt das mit dem TLS Handshake möglicherweise gar nicht erst fehl und das Browsen klappt in gewohnter Weise. Sofern Du nun auf den Mozilla Firefox verzichten kannst und willst eine gute Alternative, dann rate ich über eine Installation von Google Chrome nachzudenken.

Einstellung in ESET NOD32 Antivirus Virenscanner

Es gibt Hinweise darauf, dass die Verwendung von ESET NOD 32 Antivirus bei dieser Problematik mit einspielen. Möglicherweise gilt dies auch für Programme anderer Antivirenhersteller.

Sofern Du diesen Virenscanner benutzt, prüfe die Einstellungen im Programm unter Einstellungen und dann unten rechts auf “Erweiterte Einstellungen” oder diese einfach direkt mittels der Taste F5 öffnen. Überprüfe unter “WEB UND E-MAIL” die Einstellungen zu SSL/TLS. Dort kann die gesamte Protokollfilterung deaktiviert werden:

Man könnte nun die Protokollfilterung deaktiviert lassen. Dies ist jedoch vielleicht nicht die richtige Auswahl, da damit die Inhaltsüberprüfung für SSL verschlüsselte Seiten komplett deaktiviert werden würde. 

Der entscheidende Punkt an dieser Stelle ist den Rechner einmal neu zu starten und die SSL Protokollfilterung danach wieder zu aktivieren. Nach einem ggf. weiteren Neustart funktioniert der Datenabruf von diversen Seiten wieder in gewohnter Geschwindigkeit. Beim mir hat dieser Trick auf allen betroffenen Rechnern funktioniert auf denen ESET NOD32 Antivirus Virenscanner installiert ist.

Möglicherweise zeichnet sich dieses Problem auch in anderen Virenscannern ab. Sofern ein anderer Virenscanner als der hier genannte verwendet wird, solltest Du auch die dortigen Einstellungen hinsichtlich des Webfilters auf SSL geschützten Seiten überprüfen.

Links

https://de.wikipedia.org/wiki/Transport_Layer_Security

Nachruf

Konnte ich Dir mit dem Beitrag helfen oder hast Du ganz andere Erfahrungen? War es bei Dir auch der Virenscanner? Liege ich vielleicht falsch? Hinterlass mir Deinen Kommentar.

PuTTY Serverliste samt Konfiguration exportieren und wiederherstellen

Die gesamte PuTTY Konfiguration und die persönliche Serverliste wird unter Windows in der Registry gespeichert. Damit man diese exportieren und auf einem anderen System wiederherstellen kann muss man diese lediglich über den Registrierungs-Editor exportieren und wiederherstellen.

Dafür habe ich folgende Arbeitsanweisung ausgearbeitet:

  1. Den Registrierungseditor über Start -> Ausführen mittels regedit.exe öffnen
  2. Wechseln nach HKEY_CURRENT_USER -> Software -> SimonTatham -> PuTTY
  3. Rechte Maustaste auf den Ordner PuTTY und “Exportieren” wählen.
  4. Nun den Zielordner wählen und den Registrierungsknoten als Datei unter einem beliebigen Namen speichern.
  5. Diese Datei auf den Zielrechner kopieren
  6. Auf dem Zielsystem die Datei durch Doppelklick ausführen oder via Rechtsklick und “Zusammenführen” wählen.
  7. Es erfolgt eine Sicherheitsabfrage die darauf hinweist, die enthaltenen Elemente der Registry hinzuzufügen. Diese mit Ja bestätigen.
  8. Nun kann PuTTY mit der bekannten Konfiguration gestartet werden.

Öffnen man nun PuTTY auf dem Zielsystem wird man mit großer Begeisterung feststellen, dass alle Einstellungen und die gesamte Serverliste vom Quellsystem übernommen wurden. Dies macht einen Umzug oder eine Verteilung von Standardeinstellungen an weitere Mitarbeiter zu einem Kinderspiel.

svchost.exe verursacht hohe CPU-Auslastung unter Windows 7

Eine ganze CPU ist ausgelastet – es findet keine Aktivität im Speicher statt und auch keine Festplattenzugriffe. Es sind mehr als ein GB reserviert, jedoch finden viel Netzwerktraffic und I/Os auf dem Prozess svchost.exe statt der eine nahezu 100%-ige CPU-Auslastung auf einem gesamten Kern verursacht. Das alles gibt mir der Taskmanager an Informationen heraus, aber auf den erten Blick hatte ich den Zusammenhang noch nicht durchdrungen.

Im Taskmanager ist davon der Prozess mit folgender Befehlszeile betroffen:

C:\Windows\system32\svchost.exe -k netsvcs

Mein Problem hierbei ist, dass die Windows Updates gelgentlich auch als fehlgeschlagen markiert werden. Dies wirkt als sei dies ein generelles Problem bei einem Windows 7 mit Service Pack 1 zu sein, da ich diese Beobachtung wiederholt auf unterschiedlichen Systemen hatte.

Das Problem

Die Ursache für dieses Problem liegt an mehreren Punkten begründet:

  1. Windows 7 SP1 benötigt inzwischen sehr viele Updates. Ohne SP1 sind es sogar noch viel mehr.
  2. Schwache CPU
  3. langsame Internetverbindung

Wer heute im Jahr 2017 noch ein Windows 7 komplett neu installiert hat inzwischen mit mehr als 220 Updates zu rechnen. Und diese Zahl steigt mit jedem Monat weiter an. Diese Menge ist für einen “normalen” Rechner schon eine ernormes Stück Arbeit an Aktualisierungsarbeit des Betriebssystems.

Die Lösung

Für die Lösung benötigt man viel Zeit, eine gute Internetleitung und ausreichend Geduld. Die Updates liegen bei einigen Giga-Bytes und dauern mit den vielen Neustarts sowie den unzähligen Aktualisierungsoperationen dazwischen locker einen Tag. Um die Sache auf die minimalste Dauer zu begrenzen sollte man regelmäßig den Rechner beobachten und vom System verlangte Neustarts durchführen.

Auch hilft es zum einen sich für die Dauer der Einrichtung einen Adminaccount ohne Passwort anzulegen und der automatisch eingeloggt wird und des weiteren eine Verknüpfung zu Windows Update auf den Desktop zu legen. Diese kann dann nach jedem Neustart immer wieder direkt ausgeführt werden um dann in dem geöffneten Fenster auf “Nach Updates suchen” zu klicken.

Installierte Grafikkarte unter Windows ermitteln

Um Details zur installierten Grafikkarte zu ermitteln, startet man unter Windows mit WINDOWS-Taste+R eine neue Konsole und den Befehl dxdiag eingibt. Es öffnet sich sodann ein Dialogfenster mit Informationen zu den DirectX Einstellungen des lokalen Computers.

Dort kann man im zweiten Reiter “Anzeige” Details zur verbauten Grafikkarte einsehen. Es werden dort Informationen zum verbauten Chip, Speichergröße, sowie Speichergröße, Auflösung und Frequenz angegeben.

Spam Ordner in Thunderbird automatisch synchronisieren

Ich befinde mich in Thunderbird bei meinem E-Mail Posteingang immer im Hauptordner des Posteingangs. Dies ist auch der Ordner welcher automatisch synchronisiert wird. Allerdings werden neu erhaltene Emails im Spam-Ordner nicht fett markiert und deren Anzahl dargestellt. Erst beim Klick auf den Ordner “Spam” erscheint in der Ordnerhierachie die Anzahl der enthaltenen, ungelesenen Mails.

Amazon Echo Dot 2. Generation
Amazon Echo

Lösung

Den Spam Ordner mit der rechten Maustaste anklicken und im Untermenü “Eigenschaften” auswählen. Dort dann im Reiter “Allgemein” die Option “Diesen Ordner auf neue Nachrichten überprüfen, wenn Nachrichten für dieses Konto empfangen werden” aktivieren und mit “OK” diese Einstellung speichern.

Ab sofort werden neu eingehende Nachrichten in diesem Ordner synchronisiert und bei Nachrichteneingang entsprechend angezeigt.

Private Keys in Pagent automatisch beim Start von Windows laden

Ich möchte beim Start von Windows automatisch meine Private Keys in Pagent laden damit ich diese nicht einzeln nach jedem Neustart meines Rechners in Pagent anhängen brauche. Damit kann ich dann in Putty eine Verbindung starten ohne mich zusätzlich zu authentifizieren.

  1. Im Windows Startmenü “Alle Programme” und anschließend “Autostart” erweitern und mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und darin dann “Öffnen” wählen.
  2. In dem geöffneten Ordner mit der rechter Maustaste “Neu” und darin “Verknüpfung” wählen.
  3. In dem neu geöffneten Dialog gibt man als Ziel den Pfad zur pagent.exe. Dies ist in der Regel der Pfad “C:\Program Files (x86)\PuTTY\pageant.exe”
  4. Dann klickt man auf “Weiter”, gibt der Verknüpfung einen beliebigen Namen und speichert diese durch Klick auf “Fertig stellen”.
  5. Die nun erzeugte Verknüpfung klickt man mit der rechten Maustaste an und wählt im Kontextmenü “Eigenschaften”.
  6. Dort ergänzt man nun das oben eingegebene Ziel um den zu ladenen Private Key. Dies könnte dann zum Beispiel dann das neu Ziel
    "C:\Program Files (x86)\PuTTY\pageant.exe" "C:\Users\vader\Documents\SSH-Keys\key.ppk"

    sein.

  7. Möchte man mehrere Keys laden so kann man dies durch Aneinanderreihung von mehreren Schlüsseln ermöglichen:
    "C:\Program Files (x86)\PuTTY\pageant.exe" "C:\Users\vader\Documents\SSH-Keys\key-1.ppk" "C:\Users\vader\Documents\SSH-Keys\key-2.ppk" "C:\Users\vader\Documents\SSH-Keys\key-3.ppk"
  8. Optional kann man auch das Arbeitsverzeichnis “Ausführen in” auf ein beliebiges Verzeichnis setzen – hier zum Beispiel “C:\Users\vader\Documents\SSH-Keys\”, so kann man die Keys auch ohne explizite Pfadangaben anhängen, was dann deutlich kürzer, leichter zu administrieren und somit auch weniger Fehleranfällig ist:
     "C:\Program Files (x86)\PuTTY\pageant.exe" key-1.ppk key-2.ppk key-3.ppk

Weiterführende Literatur

Scrolling in Excel mit Pfeiltasten ausschalten

Problem

Wenn ich im Excel mit den Pfeiltasten in die nächste Zelle navigieren möchte scrollt lediglich das Excel Arbeitsblatt in die jeweilige Richtung der gewählten Pfeiltaste, nicht jedoch der Fokus in die jeweilige Zelle.

Ursache

Es ist das Scrolling aktiviert. Über die Taste Scrolling oder auch Rollen auf der Tastatur oberhalb der Taste Pos1 kann zwischen Navigieren und Rollen gewählt werden.

Leider wird zusätzlich bei vielen moderneren Tastaturen nicht mehr über eine Status-LED angezeigt, dass die Taste gedrückt wurde und diese Funktion soeben aktiv ist.

Lösung

Durch einmaliges Drücken wird die Rollen-Funktion wieder deaktiviert und man kann wieder von Feld zu Feld navigieren.

Windows 7 Zwischenablage funktioniert nicht immer in Outlook 2003

Ich habe einen Text der Zwischenablage und möchte diesen in Outlook 2003 ein beliebiges Element (z.B. E-Mail, Kalender, Aufgabe oder Kontakt) einfügen. Dieses Element wurde per STRG+C kopiert und soll nun in eine neue Email eingefügt werden. Dies lässt sich jedoch nicht Einfügen da die Zwischenablage offensichtlich leer ist. Wechselt man in das ursprüngliche Programm zurück und kopiert das Element erneut lässt es sich Problemlos einfügen.

Ein Fehlverhalten des Users oder zwischenzeitliches Überschreiben der Inhalte durch andere Aktionen lassen sich ausschließen, da dieses Verhalten reproduzierbar ist.

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Windows Benutzer automatisch anmelden

Man sollte sich grundsätzlich vor Augen führen, dass jeder PC gegen unautorisierte Zugriffe geschützt werden muss. Wer jedoch seinen Rechner bereits in einer geschützten Umgebung betreibt oder allen zutrittsberechtigten Personen vertraut, den kann die ständige Passworteingabe auch schonmal nerven.

Wer sich dafür entscheidet kann dies unter Windows 7 wie folgt einrichten:

  1. Die Konsole im Startmenü via cmd öffnen
  2. Den Befehl control userpasswords2 eingeben
  3. Den Start der Benutzerkontensteuerung mit einem Administratoraccount bestätigen
  4. In der Liste “Benutzer dieses Computers” den Benutzer auswählen der künftig automatisch eingeloggt werden soll
  5. Checkbox “Benutzer mussen Benutzernamen und Kennwort eingeben” abwählen
  6. Änderungen mit OK bestätigen
  7. Es folgt ein Popup in dem nun durch zweimalige Eingabe des zugehörigen Passworts der automatische Login verifiziert wird
  8. Mit Klick auf OK ist dieser Vorgang abgeschlossen und der Rechner wird automatisch mit jedem Neustart mit dem gewählten Benutzer eingeloggt
  9. Die Konsole kann wieder geschlossen werden