Hilfe! Meine WordPress Seite ist nicht mehr im Google Index suchbar

Es kann schon mal passieren, dass die eigene Seite bei Google nicht aufzufinden ist. Damit die eigene WordPress-Seite im Google Index auffindbar ist müssen folgende Kriterien korrekt erfüllt sein:

  1. Google kennt Deine Seite nunmal wirklich nicht und auch keine andere Seite im Netz hat jemals darauf verlinkt. Daher muss diese erstmalig bei Google bekannt gemacht werden: 
    https://www.google.com/webmasters/tools/submit-url?hl=de
  2. Des weiteren sollte auch sichergestellt sein, dass in der betroffenen WordPressinstanz das Indexieren der Seite gestattet ist. Dies kann im Backend unter Einstellungen -> Lesen -> Sichtbarkeit für Suchmaschinen beeinflusst werden:
    Sofern diese Option aktiviert wurde, sind die Einstellungen welche in der robots.txt hinterlegt wurden um die Indexierung für die Seite zu aktivieren allen Suchmaschinenbetreiber egal. Durch diese Einstellung wird in das ausgelieferte HTML um folgende Zeile angereichert:

    <meta name="robots" content="noindex,follow"/>

    Durch anhaken dieser kleinen Checkbox kann im Laufe der Zeit die eigene Seite mal ganz schnell unauffindbar im ganzen Internet sein und niemand hat eine blassen Schimmer warum.

  3. Desweiteren kann eine Datei namentlich robots.txt im Hauptverzeichnis abgelegt werden. Eigentlich braucht man diese nicht, es empfiehlt sich jedoch diese anzulegen und der Inhalt derer sollte in einer Standard WordPress-Installation nicht mehr als folgende Inhalte haben:
    User-agent: *
    Disallow: /wp-admin/
    Allow: /wp-admin/admin-ajax.php
    
    Disallow: /wp-content/cache/cachify/

    In dieser Datei braucht in einer Standardinstallation auch nichts weiteres stehen, das möglicherweise dafür verantwortlich ist, dass die eigenen Seite vom Suchindex ausschließt. Steht dort etwa folgendes drin, fordert dies alle Suchmaschinenbetreiber dazu auf die Seite nicht in ihren Index aufzunehmen:

    User-agent: *
    Disallow: /

 

Windows Fenster aus nicht sichtbaren Bereich wiederherstellen

Ganz selten passiert es mir schon einmal, dass mir ein Fenster einer beliebigen Anwendung unter Windows in den nicht sichtbaren Bereich verrutscht. Sei es, dass das Fenster beim Verschieben hinter der Taskleiste losgelassen wurde, geänderte Monitoreinstellungen dies blockieren oder aus einem beliebigen anderen Grund. Dies gilt für Windows 7 gleichermaßen wie Windows 8 und Windows 10.
Das einzige was jetzt noch möglich ist, man kann über Rechtsklick in der Taskleiste das Fenster in den Vollbildmodus bringen. Jedoch will man dies Wiederherstellen ist es wieder im nicht sichtbaren Bereich positioniert und kommt dann wieder einfach nicht daran.

Man könnte die Anwendung zwar jetzt auch einfach beenden und erneut starten. Je nach Anwendung ist dies aber auch nicht gewünscht oder gar Zeitintensiv. Wem dies nichts ausmacht, der kann sich mit dieser Lösung zufrieden geben:

Lösung in älteren Windows Versionen

Man fährt mit dem Mauszeiger auf die betroffene Anwendung in der Taskleiste, verweilt dort eine Sekunde bis das Vorschaubild der Anwendung aufploppt und klickt hierauf mit einem Rechtsklick.

Dort wählt man dann Verschieben und drückt nun – und dies ist der entscheidende Akt – auf eine der vier Cursortasten mit denen man üblicherweise durch Text navigiert.

Nachdem man nur einmal kurz eine dieser Tasten gedrückt hat kann man im Anschluss mit dem Mauszeiger das gewählte Fenster verschieben – ohne einen weiteren Klick zu tätigen – und das Fenster wird somit wieder in den sichtbaren Bereich geholt.

Lösung ab Windows 7

Man aktiviert zunächst das betroffene Fenster durch Klick in der Taskleiste. Anschließend kannst Du nun durch drücken und halten der Windows-Taste und mehrmaligen drücken der rechts/links Pfeiltasten in die selbe Richtung durch die aktiven Monitore hindurchreichen und so wieder sichtbar machen.

Festplatte unter Linux formatieren und mit ext4 Dateisystem mounten

Eine neue Festplatte unter Linux einzubinden ist gar nicht so schwierig. Nachdem eine neue Festplatte einbaut wurde ist die Verwirrung für einen Linux-Newbee möglicherweise groß. Sobald die notwendigen Befehle bekannt sind, so ist das formatieren und mounten einer neuen Festplatte – sei es eine klassische HDD oder eine SSD – ziemlich einfach umzusetzen.

Dazu muss man nur folgende Schritte verstehen und umsetzen.

Welche Festplatten sind in meinem System enthalten und welche davon ist denn jetzt meine neue Platte?

Mittels nachfolgendem Befehl können die im System laufenden Festplatten auflisten. Damit lassen sich Informationen zu Speichergröße, Plattenname, Größe sowie weitere technischen Details herausfinden:

fdisk -l | grep "/dev/sd"

Die hieraus resultierenden Information dient dazu anhand der Größe den technischen Festplattennamen herauszufinden. Reichen diese Information nicht, so kann man diesen anhand folgendem Befehl eindeutiger bestimmen. Dies setzt dann allerdings sofern man weiß was denn so alles auf dem aufgeklebten Label der Festplatte drauf steht:

ls -la /dev/disk/by-id/

Neue Festplatte formatieren

Mit meinen Recherchen habe ich nun herausgefunden, dass die Platte /dev/sdb jene Festplatte ist, die ich meinem System einbinden möchte. Dazu starten wir dann das Partitionierungsprogramm um eine einzige Partition einzurichten, da ich den gesamten Speicherplatz der Platte an einer einzigen Stelle integrierten möchte.

fdisk /dev/sdb

Es öffnet sich nun das Programm fdisk, welches mittels einfacher Befehle steuern lässt. Via “m” kann man sich eine Liste der verfügbaren Befehle anzeigen lassen. 

Sofern diese Platte noch nicht formatiert ist, da diese möglicherweise zuvor in einem anderen System verwendet wurde, muss dieser Schritt noch vorgenommen werden. Ist diese nicht der Fall so kann dieser übersprungen werden. Ansonsten wird mittels “d” die vorhandene Partition(en) gelöscht. Da kann man nicht viel falsch machen sofern es die richtige Platte ist und man am Ende die gesamte Platte nutzen möchte.

Nun wird eine neue Partition mittels “n” erzeugt. Dazu müssen noch ein paar Angaben vervollständigt werden, welche einfach mit den Vorgaben bestätigt werden können. Abschließend werden diese Änderungen an der Festplatte mittels dem Command “w” bestätigt und dauerhaft im Bootrecord der Platte gespeichert.

Die neue Festplatte mounten

Nachdem nun die neue Festplatte betriebsbereit ist muss diese an einem festen Punkt eingebunden werden um darauf zugreifen zu können. Dazu legt man einen Ordner an und mountet die Platte wie folgt:

mkdir /mnt/data
mount /dev/sdb1 /mnt/data

Da diese Aktion mit dem nächsten Neustart verloren geht, muss das Mounten der Platte in der fstab festgelegt werden um dies dauerhaft zu erhalten.

Durch nachfolgenden Befehl findet man nun heraus welche UUID allen gemounteten Platten zugeordnet sind. Dadurch ist es möglich die Platte nicht mittels /dev/sdb1 zu mounten sondern über die eindeutige ID. Dies ist notwendig, da die Reihenfolge der Zuordnung sich nach einem Reboot ändern kann, insbesondere wenn man mit externen Festplatten oder USB-Sticks an dem Gerät arbeitet.

ls -la /dev/disk/by-uuid/ |grep sdb1

Hieraus erhalten wir nun die ID der Platte. In meinem Fall ist das folgende:
464013af-603b-473d-a408-a592f2aca4b6

Nun bearbeiten wir die fstab und ergänzen diese am Ende der Datei in einer separaten Zeile um einen weiteren Eintrag.

vi /etc/fstab

Dort fügen wir – in meinem Fall mit meiner oben genannten ID – folgenden Inhalt am Ende der Datei an:

UUID=4dc8a09b-889d-7a31-abf6-8b53bc66982e /mnt/data ext4 defaults 0 1

Anzeige der erfolgreich gemounteter Festplatten

Nun kann man sich die im Betriebssystem erfolgreich hinzugefügte Festplatte anzeigen lassen, die künftig auch nach einem Reboot erhalten bleibt.

root@deathstar:/~# df -h

Filesystem       Size Used Avail Use% Mounted on
/dev/mapper/root  55G  37G   16G  70% /
/dev/sdd2        253M 288K  252M   1% /boot/efi
/dev/sdc1        458G 3.4G  431G   1% /mnt/filebase
/dev/sdb1        458G  73M  435G   1% /mnt/backup

Standby Zeit der Festplatte festlegen

Abschließend lohnt es sich noch die Standby-Zeit der Platte festzulegen, sofern die Platte auf einem System läuft, das 24/7 verfügbar ist, jedoch nicht fortwährend benötigt wird und dazu auch keine SSD ist. Dazu kann mit hdparm die Spin-Down Zeit der Festplatte festlegen. Nachfolgender Befehl fährt die Festplatte nach 10 Minuten Inaktivität in den Ruhemodus:

 hdparm -S 120 /dev/sdb

Damit ist die neue Festplatte unter Linux betriebsbereit und kann ihrem gewünschten Verwendungszweck zugeführt werden.

TLS Handshake Problem in Mozilla Firefox extrem langsam: Lösung

Seit einigen Monaten ist der Firefox auch in der gegenwärtig aktuellen Version 57.0.3 mit dem Abruf von vielen Webseiten extrem langsam geworden. Beim genauen Blick in die Statusleiste unten links lesen Nutzer auch immer wieder “TLS Handshake wird durchgeführt“. Das ist ein echtes Problem, denn dies bremst jeden Seitenaufbau enorm aus und bequemes surfen ist damit unmöglich.

Da es zu diesem Problem mehrere Lösungsansätze gibt, stelle ich an dieser Stelle zunächst den TLS Handshake in seiner Funktion vor und in Folge dann vier unabhängige Lösungsvorschläge. Bitte alle vier Lösungen unabhängig voneinander betrachten und herausfinden welches zu Deiner eigenen Lösung führen könnte.

Ich für meinen Teil habe mit dem vierten und damit letzten Lösungsvorschlag das Problem auf meinem Rechner in den Griff bekommen. Seither wird der Seitenaufbau nicht weiter ausgebremst.

Was ist überhaupt der TLS Handshake?

TLS steht für “Transport Layer Security” und dient dazu eine TCP Verbindung mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung herzustellen. Der TLS Handshake steht für die Identifikation und Authentifizierung zwischen Client und Server auf Basis asymetrischer Verschlüsselungsverfahren und der Public-Key-Kryptographie ein. Des weiteren werden bei diesem Austausch die verwendeten Algorithmen und Schlüssel ausgehandelt.

 

Konfiguration im Firefox

TLS ist das neue SSL und wird inzwischen von immer mehr Seiten unterstützt. Der Standard wurde dahingehend im Sommer 2017 überarbeitet und Firefox hat dies inzwischen standardmäßig aktiviert.

Um das Problem mit dem TLS-Handshake zur Lösung zu führen kann man in einen neuen Tab die Config öffnen, indem man folgende Adresse in die Adressleiste eintippt:

about:config

Sobald man diese Adresse mit der Eingabeleiste bestätigt folgt der nachstehende Warnhinweis:

Diesen muss man über den Button “Ich bin mir der Gefahren bewusst!” bestätigen und erhält dann eine lange Auflistung von Schlüssel-Werte-Päärchen.

In der oberen Suchleiste tippt man nun folgenden Schlüssel ein:

devtools.remote.tls-handshake-timeout

Dahinter verbirgt sich der Wert den wir anpassen werden. Dieser Wert steht standardmäßig auf 10000. Damit sind Millisekunden gemeint und das kann schon mal eine verdammt lange Zeit werden, bis der Timeout greift. Vor allem dann, wenn mehrere blockierenden Zugriffe nacheinander abgearbeitet werden. Da hat man oft das Gefühl, der Rechner oder das Internet buggen unermesslich.

Hier tippt man nun einen neuen Wert ein. Mit 0 würde das TLS gänzlich abgeschaltet, was meiner Einschätzung nach nicht zu empfehlen ist. Besser wäre es den Wert auf ein minimales Timout zu setzen. Das sind meiner Erfahrung und Empfehlung nach 600 Millisekunden. Denn sollte das eines Tages auf immer mehr Seiten funktionieren, soll TLS ja auch wirklich genutzt werden.

Nach diesen Änderungen sollte ein Browserneustart vorgenommen werden. Damit wird sichergestellt, dass die neue Einstellung auch angewendet wird.

Einschätzung:

Mit dieser Lösung habe ich beim ersten Versuch geglaubt es sei behoben. Viele andere Internetquellen behaupten auch selbiges. Jedoch musste ich enttäuscht feststellen, dass diese Einstellung nix bewirkt hat.

Profileinstellungen im Firefox

In manchen Foren wird auch darüber diskutiert ein neues Firefox-Profil zu erzeugen. Das hat bei mir jedoch nicht funktioniert und möchte ich nur als alternative Option vorstellen.

Über einen neuen Tab und mittels Eingabe von

 about:profiles

lassen sich die Profileinstellungen des Browsers bearbeiten. Sofern an dieser Stelle noch keinerlei Einstellungen vorgenommen wurden, existiert hier nur ein Eintrag mit “Profil: default”. Nun kann man über den Button “Neues Profil anlegen” ein frisches Benutzerprofil anlegen. Dies sorgt dafür, dass alle bisherigen Einstellungen vergessen werden.

Abschließend muss man über den Button “Als Standardprofil festlegen” das bisherige Profil ablösen.

Zur Sicherheit nochmal den Browser neustarten und das geänderte Verhalten beobachten.

Google Chrome

Als letzte Alternative zum Browsen anstelle des Mozilla Firefox zeigt sich da der Google Chrome auf. Da schlägt das mit dem TLS Handshake möglicherweise gar nicht erst fehl und das Browsen klappt in gewohnter Weise. Sofern Du nun auf den Mozilla Firefox verzichten kannst und willst eine gute Alternative, dann rate ich über eine Installation von Google Chrome nachzudenken.

Einstellung in ESET NOD32 Antivirus Virenscanner

Es gibt Hinweise darauf, dass die Verwendung von ESET NOD 32 Antivirus bei dieser Problematik mit einspielen. Möglicherweise gilt dies auch für Programme anderer Antivirenhersteller.

Sofern Du diesen Virenscanner benutzt, prüfe die Einstellungen im Programm unter Einstellungen und dann unten rechts auf “Erweiterte Einstellungen” oder diese einfach direkt mittels der Taste F5 öffnen. Überprüfe unter “WEB UND E-MAIL” die Einstellungen zu SSL/TLS. Dort kann die gesamte Protokollfilterung deaktiviert werden:

Man könnte nun die Protokollfilterung deaktiviert lassen. Dies ist jedoch vielleicht nicht die richtige Auswahl, da damit die Inhaltsüberprüfung für SSL verschlüsselte Seiten komplett deaktiviert werden würde. 

Der entscheidende Punkt an dieser Stelle ist den Rechner einmal neu zu starten und die SSL Protokollfilterung danach wieder zu aktivieren. Nach einem ggf. weiteren Neustart funktioniert der Datenabruf von diversen Seiten wieder in gewohnter Geschwindigkeit. Beim mir hat dieser Trick auf allen betroffenen Rechnern funktioniert auf denen ESET NOD32 Antivirus Virenscanner installiert ist.

Möglicherweise zeichnet sich dieses Problem auch in anderen Virenscannern ab. Sofern ein anderer Virenscanner als der hier genannte verwendet wird, solltest Du auch die dortigen Einstellungen hinsichtlich des Webfilters auf SSL geschützten Seiten überprüfen.

Links

https://de.wikipedia.org/wiki/Transport_Layer_Security

Nachruf

Konnte ich Dir mit dem Beitrag helfen oder hast Du ganz andere Erfahrungen? War es bei Dir auch der Virenscanner? Liege ich vielleicht falsch? Hinterlass mir Deinen Kommentar.

PuTTY Serverliste samt Konfiguration exportieren und wiederherstellen

Die gesamte PuTTY Konfiguration und die persönliche Serverliste wird unter Windows in der Registry gespeichert. Damit man diese exportieren und auf einem anderen System wiederherstellen kann muss man diese lediglich über den Registrierungs-Editor exportieren und wiederherstellen.

Dafür habe ich folgende Arbeitsanweisung ausgearbeitet:

  1. Den Registrierungseditor über Start -> Ausführen mittels regedit.exe öffnen
  2. Wechseln nach HKEY_CURRENT_USER -> Software -> SimonTatham -> PuTTY
  3. Rechte Maustaste auf den Ordner PuTTY und “Exportieren” wählen.
  4. Nun den Zielordner wählen und den Registrierungsknoten als Datei unter einem beliebigen Namen speichern.
  5. Diese Datei auf den Zielrechner kopieren
  6. Auf dem Zielsystem die Datei durch Doppelklick ausführen oder via Rechtsklick und “Zusammenführen” wählen.
  7. Es erfolgt eine Sicherheitsabfrage die darauf hinweist, die enthaltenen Elemente der Registry hinzuzufügen. Diese mit Ja bestätigen.
  8. Nun kann PuTTY mit der bekannten Konfiguration gestartet werden.

Öffnen man nun PuTTY auf dem Zielsystem wird man mit großer Begeisterung feststellen, dass alle Einstellungen und die gesamte Serverliste vom Quellsystem übernommen wurden. Dies macht einen Umzug oder eine Verteilung von Standardeinstellungen an weitere Mitarbeiter zu einem Kinderspiel.

php unserialize “_php_incomplete_class” namespace

Ich habe in PHP ein unserialize() ausgeführt. Die darin enthaltenen Daten sind valide und die dazugeörige Klasse ist in meinem Framework bzw. in meiner Library enthalten. Dennoch hat das unserialize() nicht funktioniert und führte zu einem Objekt in dem die Klasse _php_incomplete_class vergeben wurde.

Sofern es zu der Zuordnung der Klasse _php_incomplete_class kommt liegt dies daran, dass die Klasse nicht gefunden werden konnte. Daher ist ein require bzw. include der jeweiligen Klasse notwendig. Ggf. sollte auch die Verarbeitung des Autoloaders überprüft werden, sofern die Klasse normalerweise automatisch geladen werden würde.

Speedtest auf Linux konsole starten um Download- und Uploadrate zu messen

Um auf der Linux Console einen Speedtest durchzuführen um die Uploadgeschwindigkeit sowie Downloadgewschindigkeit zu testen habe ich ein gutes Tool und Programm gefunden. Dies ist auf github zu finden und kann simpel für den aktuellen Benutzer installiert und eingerichtet werden.

Dafür einfach folgende Befehle auf der Konsole ausführen:

mkdir ~/bin
wget -O speedtest-cli https://raw.githubusercontent.com/sivel/speedtest-cli/master/speedtest.py -O ~/bin/speedtest-cli
chmod +x ~/bin/speedtest-cli

Nun kann man den Speedtest durchführen. Mittels folgenden Befehl kann man diesen sofort starten und das Tool sucht automatisch den nächstgelegenen Server für einen Test der Datenverbindung:

speedtest-cli

Dieses Tool hat viele umfangreiche Testmöglichkeiten. Um nur einen geringen Überblick hierüber zu gewinnen kann man sich die Hilfe dessen anzeigen lassen:

speedtest-cli --help

Prozess unter Linux beenden

Ich habe einen Prozess auf einem Linuxsystem am laufen der sich weder mittels

kill 4711

noch durch

kill -sigterm 4711

beenden lässt. Der Befehl kill lässt sich zwar fehlerfrei und ohne konkrete Rückmeldung ausführen, jedoch läuft der beanstandete Prozess weiterhin. Mittels folgender Eingabe kann man den Fehlercode der vorherigen Befehlszeile abfragen:

echo $?

Diese wird einem dann einen Wert ungleich 0 präsentieren und somit die fehlerhafte Ausführung dessen bestätigen.

Um in einem solchen Fall einen hartnäckigen Prozess trotzdem zu beenden kann man folgenden Befehl verwenden:

kill -sigkill 4711

Oder dies kann auch mit einem kürzeren Command abgesendet werden:

kill -9 4711

Dieser Command tötet den Prozess auf der untersten Systemebene und sollte nur mit Vorsicht vorgenommen werden. Ein Datenverlust ist hierbei möglich.

Putty reagiert nicht mehr auf Tastatur-Eingaben

Das Putty-Fenster ist vermeintlich eingefroren und reagiert auf keinerlei TastaturEingaben? Bisher hast Du Dir nur damit helfen können die Verbindung zu beenden und erneut herzustellen?

Das Problem ist relativ schnell erklärt und behoben.

Gerade Entwickler die auf einer grafischen Oberfläche – restriktive Windows – unterwegs sind haben sich einen ganz bestimmten Reflex angewöhnt: Beim Bearbeiten von Textdateien regelmäßig STRG+S zu tätigen um Änderungen an selbigen in einem beliebigen Editor zu speichern.

Diese Handlung führt allerdings auf einer Putty-Konsole zu einer bestimmten Aktion, nämlich dass die Konsole in den XOFF-Modus versetzt wird. Dies bedeutet, dass keine weiteren Ausgaben mehr angezeigt werden und – auch nicht die vom Bediener selbst getätigten. So hat man vermeintlich das Gefühl Putty sei eingefroren oder der Server reagiere nicht mehr. Dies aber ist nicht der Fall.

Wie konnte das nur passieren?

Entweder war der Fokus ungewollt im Putty als man diese Aktion in einem anderen Programm absetzen wollte oder man hat fälschlicherweise im vi oder vim STRG+S gedrückt um Änderungen an einer Datei zu speichern. Dies hat sodann diesen Modus aktiviert.

Lösung

Um den XOFF Modus zu deaktiveren drückt man einfach die Tastenkombination STRG+Q.

Möchte man dies dauerhaft lösen so kann man diesen Modus pauschal deaktivieren. Ich selber habe dies nicht getan, wer aber danach auf der Suche war und mit dieser Einstellung seine Shell einrichten will braucht hierfür nur folgende beiden Zeilen in die .bashrc eintragen:

stty ixany
stty ixoff -ixon