Wie schnell ist ein Doppelklick mit der Maus in Sekunden?

Ich wollte für das Absenden eines Formular herausfinden wie lange der Doppelklick hierfür zwischen zwei Klicks mit der Maus in Millisekunden benötigt um das Formular doppelt abzusenden.

Dafür habe ich in Javascript folgenden simplen Code in der Console ausgeführt, die auf jeder beliebigen Seite gestartet werden kann, sofern man sich ein kleinwenig mit Webentwicklung auskennt.

Öffne mittels der Taste F12 die Webconsole/Entwicklertools, navigiere in den Reiter “Konsole” und füge nachfolgenden Code mittels Copy/Paste dort ein und führe diesen mit der ENTER-Taste gleich auf dieser Webseite aus. Dann kannst Du auf einer beliebigen freien Fläche einen Doppelklick durchführen und die Doppelklickgeschwindigkeit im selben Fenster ablesen.

var scriptTag = document.createElement('script');
scriptTag.setAttribute('src','https://code.jquery.com/jquery-latest.js');
document.head.appendChild(scriptTag);

setTimeout(function(){  
  var lastclick = 0; 
  $('body').click(function(event){
    console.log(parseInt(event.timeStamp-lastclick) + 'ms');
    lastclick = event.timeStamp;
  });
}, 1000);

So habe ich mit wenigen Klicks herausgefunden, dass meine durchschnittliche Doppelklickgeschwindigkeit bei etwa 220 Millisekunden liegt. Wenn ich etwas langsamer klicke liegt diese bei etwa 300 Millisekunden. Eine Sekunde oder gar länger wäre für einen Doppelklick sehr langsam und wird von keinem Betriebsystem oder Programm als Doppelklick gewertet.

Versuche ich hingegen so schnell wie irgendmöglich einen Doppelklick durchzuführen liegen diese Werte bei 110 bis 140 Millisekunden. Unter 100 Millisekunden gelange ich selten, unter 90 Millisekunden allerdings gar nicht.

Und wie schnell ist Dein Doppelklick?


Hat Dir mein Beitrag gefallen?

Unterstütze meine Arbeit und werde noch heute Patreon!

Windows 10 Audio Kompression in den Soundeinstellungen deaktivieren

Seit ich mit Windows 10 arbeite ist das Hören von Musik in den Standardeinstellungen eine Qual, denn es kling so als würde mit jedem Beat jemand die Musik dämpfen.

Warum werden die Soundeinstellungen so dermaßen vermurkst?

Microsoft meint, es müsse da etwas das Musikerlebnis verbessern. Vermutlich geht man davon aus, dass der Standardbenutzer beschissene Lautsprecher besitzt und daher ist man hingegangen und hat verschiedene Funktionen wie Sofortmodus, Umgebung, Voice-Aufhebung, Tonhöhenverschiebung, Equalizer und Lautstärkeausgleich hinzugefügt.

Wer diese mal ausprobiert wird lustige Funktionen entdecken, die im Einzelfall vielleicht sinnvoll, jedoch für den Arbeitsalltag und auch für ein Spielerlebnis völlig irrelevant sind.

Wie kann ich den Pegel der Lautstärke nun aufheben und damit verbessern?

Mit folgender Vorgehensweise bekommst Du die Ausgabqualität Deines Audiogeräts wieder in den Griff:

  • Klicke auf die Windows-Startfläche
  • Tippe “Sound” ein und öffne “Sound Systemsteuerung”
  • Es öffnet sich nun das Fenster “Sound
  • Wähle das Wiedergabegerät welches die Probleme bereitet aus. In der Regel ist dies “Lautsprecher
  • Klicke auf den Knopf “Eigenschaften”
  • Es öffnet sich ein weiteres Fenster mit “Eigenschaften von Lautsprecher”
  • Darin wechselst Du in den Reiter “Verbesserungen”
  • Hier gibt es nun eine Liste von Soundeffekten. Egal welche hier ausgewählt sind oder auch nicht, klicke auf die Checkbock “Alle Soundeffekte deaktiveren”
  • Schließe nun beide Fenster mit Klick auf OK und genieße das ungetrübte Audioerlebnis


Hat Dir mein Beitrag gefallen?

Unterstütze meine Arbeit und werde noch heute Patreon!

git revert changes on local file

I want to revert my local changes on a specific file. In SVN I usually revert my existing file by typing:

[vader@deathstar ~]$ svn revert myfile.txt

So I tried to revert a file in git, but the documentation says me something about reverting changes on a specific commit. See also on https://git-scm.com/docs/git-revert

So I found out that the supposed command revert from svn is not the same in git.

Solution

To revert a local change on an specific file you need to checkout the file again by typing to following command in your console:

[vader@deathstar ~]$ git checkout myfile.txt

If you want to revert all uncommited local changes in the current folder you need to type to following command:

[vader@deathstar ~]$ git reset --hard

Hat Dir mein Beitrag gefallen?

Unterstütze meine Arbeit und werde noch heute Patreon!

Installing sophos-xg-firewall on proxmox just failed with “error installing firmware”

I tried to install Sophos XG Firewall on a virtual machine on my proxmox system. But it failed during the installation with the error message “error installing firmware“.

After trying some different properties I found out that the memory size of the VM need to set on 2048 MBytes or higher.

After I’ve done that configuration on my host the server software was perfectly installed as a virtual machine.


Hat Dir mein Beitrag gefallen?

Unterstütze meine Arbeit und werde noch heute Patreon!

Fremden Netzwerktraffic im eigenen Netz mit tcpdump beobachten ohne den eigenen Verkehr

Mittels folgendem Befehl kann der Netzwerkverkehr im lokalen Netzwerk beobachtet werden ohne dass der eigene Traffic im Ergebnis enthalten ist:

tcpdump -i eth0 -n 'not (src net (10 or 172.16/12 or 192.168/16) and dst net (10 or 172.16/12 or 192.168/16))'

Dasselbe geht auch mit den Inhalten des Verkehrs um diesen genauer zu analysieren:

tcpdump -XX -i eth0 -n 'not (src net (10 or 172.16/12 or 192.168/16) and dst net (10 or 172.16/12 or 192.168/16))'

Hat Dir mein Beitrag gefallen?

Unterstütze meine Arbeit und werde noch heute Patreon!

Windows 10 alle Tray-Icons in der Startmenüleiste anzeigen

Die Einstellung der Anzeige der Tray-Icons unter Windows 10 um beispielsweise alle anzuzeigen ist anders vorzunehmen als unter Windows 7. Darüber hinaus ist diese Funktion unnötig gut versteckt und lässt sich weder leicht aufspüren noch mal eben ein- oder ausschalten.

Mit dieser Anleitung lässt sich die Einstellung der Tray-Icons schnell auf zwei Wege aufspüren und verändern.

Weg 1: Anzeige der Tray-Icons durch die Navigation finden und aktivieren

Der langsame, jedoch strukturierte Weg durch den Navigationsdschungel von Windows:

Man findet diese im Windows Startmenü unter Einstellungen >> System >> Personalisierung >> Taskleiste >> In der Mitte wählt man unterhalb des Bereichs Infobereich “Symbole für die Anzeige auf der Taskleiste auswählen”

Weg 2: Anzeige der Tray-Icons durch die System-Suche finden und aktivieren

Der smarte Weg – “Keine Ahnung wo das ist, ich suche einfach nur nach dem richtigen Begriff”:

Ganz einfach geht es auch indem man in der Sucheingabe hinter dem Windows-Startmenü den Begriff “Symbole” eintippt und das Suchergebnis “Symbole für die Anzeige auf der Taskleiste auswählen” anklickt oder gleich mit Enter bestätigt.

Angekommen in Symbole für die Anzeige auf der Taskleiste auswählen

Im zuständigen Registerreiter nun angekommen kann man über den SchalterImmer alle Symbole im Benachrichtigungsbereich anzeigen” diese alle aktiveren oder auch individuell deaktivieren.


Hat Dir mein Beitrag gefallen?

Unterstütze meine Arbeit und werde noch heute Patreon!

git auf der Linux Konsole nutzen ohne erneut einzuloggen

Wenn ich git auf der Linux Konsole nutze muss ich meinen Benutzernamen und das passende Passwort mit jedem serverrelevanten Befehl eingeben.

Sobald ich einen weiteren Befehl absetzen möchte, werde ich genötigt meine Credentials erneut einzugeben.

[sem@dev test]$ git pull
Username for 'https://git.moderlak.de':

Dies ist nicht besonders performant und kann auf die Dauer nerven. Daher kann man die Credentials in der Datei ~/.netrc im Homeverzeichnis mittels der Angabe von URL und Benutzernamen samt Passwort im Klartext ablegen. Dies würde dann passend zu meinem obigen Fall wie folgt umgesetzt:

[sem@dev test]$ cat ~/.netrc
machine git.moderlak.de
login sem
password myLittleDirtySecret

Nach Anlage dieser Datei ist ein git-Abruf nun ohne weitere Nachfrage möglich:

[sem@dev test]$ git pull
Already up-to-date.

Hat Dir mein Beitrag gefallen?

Unterstütze meine Arbeit und werde noch heute Patreon!

Proxmox: VM-System mit mehreren CPU Kernen konfiguriert läuft auf dem Host-System auf nur einem CPU-Kern extrem langsam

Ich habe bei mir einen Proxmox VM Host System im Einsatz, welcher mit mehreren VM-Maschinen läuft. Das Host System ist ein alter HPDesktop-Rechner mit 16GB RAM, drei SSD Festplatten und einem Intel Quad-Core i5-3470.

Ich habe mehrere VM-Systeme konfiguriert, welche jeweils mit zwei bis vier CPU-Kernen ausgestattet sind. Allerdings stelle ich in top bzw. in htop auf dem Host-System fest, dass nur ein Kern zu 100% ausgelastet ist. Bei allen übrigen Kernen hingegen ist die Auslastung nicht sonderlich hoch. Auf dem VM-Gast-System sehe ich kurz nach dem ohnehin langsamen und sehr langem Systemstart in htop, dass alle vier Kerne zu jeweils 100 Prozent ausgelastet sind. Darüber hinaus ist das Gast-System nach einem besonders langen Systemstart in allen belangen hin extrem langsam und reagiert insgesamt sehr träge auf sämtliche Operationen.

Nun ist es allerdings auch so, dass ich bei der Konfiguration aller Gast-Systeme die Option “KVM Hardware Virtualisation” auf disabled setzen musste, damit diese auf dem Host sich überhaupt starten ließen. Hierbei hatte ich zu Beginn die Vermutung, dass diese Option nur für “richtige” Server-Hardware relevant sei und habe diese daher bedenkenlos deaktiviert.

Dies ist jedoch das Problem für die Ursache aller PerformanceProbleme, die ich in folge dessen mit allen Gast-Systemen fortan hatte. Nach intensiven Recherchen im Netz ohne eine brauchbare Lösung kam ich letzten Endes nach zahllosen Versuchen zu der göttlichen Eingebung die mich auf die richtige Lösung meines Problems führte:

Im BIOS des HP-Rechners habe ich unter dem Punkt “Security” -> “System Security” die Option “Virtualization Technology (VTx)” aktiviert und das Host-System neu gestartet. Ab diesen Zeitpunkt wurde CPU-Ausnutzung auf die vorhandenen CPU-Kerne des Host-Systems verteilt und die Performance der Gast-Systeme ist deutlich spürbar in die Höhe geschnellt.


Hat Dir mein Beitrag gefallen?

Unterstütze meine Arbeit und werde noch heute Patreon!

Verzeichnis unter Windows auf der CLI Kommandozeile löschen

Ich möchte gerne unter Windows von der Kommandozeile heraus ein Verzeichnis löschen. Dafür hält Windows den Command rmdir für die Ausführung als CLI-Befehl bereit.

Man kann den Befehl in jedem beliebigen Verzeichnis ausführen

Leeres Verzeichnis auf Kommandozeile löschen

Um ein leeres Verzeichnis zu löschen führt man folgenden Befehl aus:

rmdir helloworld

Nicht leeres Verzeichnis auf Kommandozeile löschen

Um ein Verzeichnis mit beliebigen Inhalten zu löschen führt man folgenden Befehl aus:

rmdir /S helloworld

Verzeichnis auf Kommandozeile ohne Rückfrage löschen

Um ein Verzeichnis mit beliebigen Inhalten und ohne Rückfrage zu löschen führt man folgenden Befehl aus:

rmdir /S /Q helloworld

Verzeichnis mit Leerzeichen auf der Kommandozeile löschen

Um ein Verzeichnis mit Leerzeichen im Namen, beliebigen Inhalten und ohne Rückfrage zu löschen führt man folgenden Befehl aus:

rmdir /S /Q "hello world"

Hat Dir mein Beitrag gefallen?

Unterstütze meine Arbeit und werde noch heute Patreon!

Linux Konsole: Dateien löschen die älter als X Tage sind

Ich möchte unter Linux Dateien löschen die älter als Anzahl x Tage sind. Dazu kann man mittels find ganz einfach und schlicht lösen. Das ist nichts schweres und kann leicht umgesetzt werden:

find /var/log/httpd/access*.log -type f -mtime +180 -delete &> /dev/null

Mit diesem Befehl lösche ich im Verzeichnis /var/log/httpd/ alle Dateien mit dem Muster access*.log und die älter als 180 Tage alt sind.

Die Ausgabeumleitung habe ich an dieser Stelle noch zusätzlich ergänzt. Mit diesem Kniff wird bei nicht vorhandenen Dateien die hieraus resultierenden Hinweise seitens find verworfen.

Bevor ich diesen Befehl auf der Konsole absetze führe ich selbigen gerne ohne der Option delete und auch ohne der Ausgabeumleitung aus. Damit stelle ich vor dem Löschen sicher, dass auch die gewünschten Dateien enthalten sind.

find /var/log/httpd/access*.log -type f -mtime +180

 


Hat Dir mein Beitrag gefallen?

Unterstütze meine Arbeit und werde noch heute Patreon!