Sauerteigbrot

Sauerteigbrot selber herzustellen ist nicht schwer und fordert weder besondere Kenntnisse noch Kulturen. Das einzige was Sauerteig benötigt sind Zeit, Pflege und etwas Vertrauen.

Starterkultur für den Sauerteig ansetzen

Die Starterkultur stelle ich selber her indem ich einfach vier Esslöffel Roggenmehl – am besten frisch gemahlen – mit soviel lauwarmen Wasser in einer 1 Liter fassenden Schüssel vermenge bis dieser Teig zu einer matschigen Konsistenz gelangt die leicht vom Löffel rutscht(1). Diese Mischung stelle ich dann auf die Heizung und decke diese mit einem Handtuch ab. Einmal täglich füge ich eins bis zwei weitere Esslöffel Roggenmehl und einen Schuss lauwarmes Wasser hinzu, rühre das ganze um und lasse den Teig weiterhin stehen(2). Das ganze Wiederhole ich dann zwei Wochen lang und je älter der Teig wird um so früher und kräftiger steigen Blasen aus dem Teig(3).

Sauerteig Konsistenz1. Konsistenz des Teigs

Sauerteig verrührt2. Stehen lassen und abdecken

Sauerteig blubbernd 3. Blubbernder Teig

Der Teig riecht an dieser Stelle etwas streng und natürlich sauer fast schon so als sei er nicht mehr gut. Aus meiner Erfahrung lässt man die Kinder und andere daran nicht riechen, denn dies verdirbt denen den Appetit auf das wirklich leckere Brot.

Trockene Reste am Schüsselrand schabe ich mit dem Löffel ab und rühre diese unter den Teig.

Ich hatte bisher keinerlei Probleme mit Schimmel auf dem Sauerteig. Dennoch sollte man stets auf die Hygiene achten und nur saubere Zutaten und Küchenwerkzeuge verwenden.

Backen

Um den Brotteig nun herzustellen bedarf es diverser Zutaten. Ich habe mir an dieser Stelle mal die Mühe gemacht dies detailliert für ein Brot aufzuschreiben, damit das jedermann nachmachen kann, denn normalerweise nehme ich die Zutaten eher nach Gefühl.

Zutaten:

  • 550gr Sauerteig
  • 200gr Roggenmehl
  • 190ml lauwarmes Wasser
  • 15gr Frischhefe (Je nach Blubberfähigkeit – siehe nächster Abschnitt)
  • 1-2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Brotgewürz (Mischung aus Koriander, Kümmel, Fenchel und Anis)

Nach belieben:

  • 50gr Sesam
  • 50gr Leinsamen
  • 50gr Sonnenblumenkerne

Darüber hinaus kann man sein Brot auch mit Chia-Samen, Mohn, Haselnüssen, Walnüssen oder Kürbiskernen verfeinern. Man sollte sich jedoch auf die Zugabe von maximal vier Sorten beschränken.

Die Hefe in kleine Stücke zerbröseln und mit den übrigen Zutaten kräftig für 3-5 Minuten durch den Quirl schicken. Der Teig sollte ziemlich matschig werden und nur ein wenig fester sein als der Grundsauerteig wie oben beschrieben. Auf die Konsistenz ist aus folgende Gründe zu achten: Ist nämlich zu wenig Wasser darin wird der Teig trocken und wird sodann als Brot auch nicht schmecken. Er darf allerdings auch nicht zu flüssig sein, da er andernfalls nicht durchbackt, innendrin die Feuchtigkeit nur schwer entweichen kann und somit am Ende das gesamte Brot klätschig bleibt. Ich bezeichne die notwendige Konsistenz wie folgt: Der Teig muss am Löffel kleben bleiben und sollte beim hochhalten langsam sich vom Löffel ziehen wollen.

Teig in die Form geben – ich habe dafür eine Silikonform, damit lässt sich das fertige Brot leicht entnehmen – und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Dazu kann die Form auf die Heizung gestellt werden oder in den lauwarmen Backofen. Der Teig sollte sich in dieser Zeit um ca. 2 cm erheben.

Abschließend wird das Brot für 35-40 Minuten bei 160° Celsius gebacken. Mit einem Holzstäbchen die Stechprobe machen, dass kein oder nur sehr wenig Teig daran kleben bleibt. Dann das Brot aus der Form holen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Das hieraus resultierende Brot wird nun zirka 1000 Gramm schwer sein.

Das Brot ist in einer Papiertüte zirka 3-5 Tage lang gut genießbar.

Sauerteigbrot

Das Ding mit der Hefe

Warum ich Hefe in mein Rezept schreibe? Mein Sauerteig blubbert nicht immer so wie ich mir das vorstelle muss ihn dann nochmal aus der Form holen und die Hefe separat unterrühren. Mit 15 Gramm ist das nur ganz wenig, aber der Erfolg ist sodann garantiert.

Das Ideale wäre nun natürlich ohne Hefe zu backen. Damit der Teig garantiert gut blubbert sollte die Ansatzmischung mit 300-500 Gramm Sauerteig 24-48 Stunden zuvor schon geduldig auf der Heizung verbracht haben ohne angefasst worden zu sein. Wenn man nun nach dem weiter oben genannten Schema verfährt steht dem Gährungsprozess nichts im Weg.

Also wer mutig genug ist oder schon ein paar mal das Brot nach dieser oder einr anderen Rezeptur gebacken hat, darf sich gerne dazu ermuntert fühlen dieses ohne Hefe zu backen, denn ein Brot ohne Hefe schmeckt wirklich anders!

Genuß

Das Sauerteigbrot schmeckt meiner Meinung nach mit allen Belägen. Ob mit Quark, Schokocreme, Marmelade, Käse oder Wurst. Oder einfach nur mit einer ordendlichen Schicht Butter, so dass Mutter schon schimpft.

Geschmierte Sauerteigstulle

Guten Appetit!

Pflege

Da der Teig nun bereits sauer genug ist kann ich gemäß meiner eingangs genannten Anleitung der Starterkultur ab jetzt täglich etwas mehr Roggenmehl (zwei bis vier Esslöffel) und entsprechend viel Wasser hinzufügen. Der Teig blubbert deutlich früher und stärker. So kann ich dann schon nach weniger als einer Woche ein weiteres Brot backen.

Konservierung

Man munkelt der Teig könne problemlos im Kühlschrank gelagert werden um ihn sodann wieder zu reaktivieren. Dies konnte ich nicht feststellen und habe nach der Lagerung von nur wenigen Tagen im Kühlschrank den Sauerteig nicht mehr zum gären gebracht.

Februar 2016: Ich kann mir viel besser vorstellen diesen zu trocknen und sodann bei Zimmertemperatur zu lagern. Dies werde ich selber einmal ausprobieren und hier berichten.

Quittengelee selber machen

Dieses Jahr mache ich zum ersten mal in meinem Leben Quittengelee. Deren Geschmack erinnert mich an meine Kindheit, da meine Großeltern diesen jahrelang selber hergestellt haben. Ich habe diesen Gelee knapp 25 Jahre lang genießen können. Leider jedoch ist das Rezept seit dem Tod meines Großvaters in Vergessenheit geraten, im Supermarkt ist dies nur ein Nieschenprodukt und nun will ich es nun wieder aufleben lassen.

Dafür durfte ich einen prall gefüllten Baum besteigen und ihn um seine wertvollen Früchte erleichtern. In der Küche angekommen geht es nun ans Eingemachte.

An Zutaten benötigen wir nicht mehr wie folgt:

  • 1 Liter Quittensaft
  • 30gr Apfelpektin
  • 1kg Zucker

Nachdem ich die Quitten abgebürstet und gewaschen habe wurden diese kleingeschreddert. Ich habe hierfür einen Champion-Entsafter verwendet und die daraus entstandene Maische in die Presse gestopft und anschließend kräftig ausgequetscht bis nur noch der trocken Trester übrig blieb. Der hieraus fließende Saft wird noch einmal durch ein ganz feines Tuch gesiebt und zusammen mit den oben genannten Zutaten zum Kochen gebracht und drei Minuten lang aufgekocht.

Die Marmeladengläser wurden kurz vor der Abfüllung ausgekocht und sodann mit dem köstlichen Gelee befüllt, für eine Stunde auf den Kopf gestellt, anschließend beschriftet und kontrolliert ob auch alle Deckel korrekt abgedichtet haben. Gläser deren Decke nun noch Luft ziehen kommen in den Kühlschrank und werden als erstes aufgebraucht.

Normalerweise nehme ich für Marmelade deutlich weniger Zucker, jedoch habe ich bei Gelee festgestellt, dass die Konsistenz nicht schön genug ist um diese dann auf dem Brot einwandfrei zu verstreichen. Der Meinung verschworen mit weniger Zucker auskommen zu wollen wurde mir mit einer flüssigen Brühe quittiert die an allen Seiten meiner Stulle hinunterfloss wie Wasser an einem Gebirswasserfall. Daher mein wertvoller Geheimtip: Nimm reichlich Zucker, sonst haben die ganzen Mühen am Frühstückstisch sein Ende gefunden! Und das kann man sich dann auch nicht mehr schön reden.

Die Gläser sind nun dunkel und kühl gelagert mehrere Jahre haltbar, jedoch meist schon deutlich früher aufgebraucht.

Ich empfehle den Quittengelee mit Quark und etwas Butter auf einem Brot oder Brötchen nach Wahl zu genießen.

Deine Mutter

  1. Deine Mutter hat Beine wie ein Reh, zwar nicht so schön schlank aber genauso behaart.
  2. Deine Mutter wird beim Hässlichkeits-Wettbewerb als Profi disqualifiziert.
  3. Deine Mutter sammelt hässliche Kinder.
  4. Deine Mutter ist bei Super-Mario der Endgegner.
  5. Deine Mutter ist wie MS-DOS: alt und für nichts zu gebrauchen.
  6. Deine Mutter arbeitet bei der Marine – als Flugzeugträger.
  7. Deine Mutter kriegt einen Knopf bei TV Total.
  8. Deine Mutter ist bei Nordsee für den Fischgeruch verantwortlich.
  9. Deine Mutter ist so fett, wenn sie ins Kino geht sitzt jeder neben ihr.
  10. Deine Mutter hat einen Bart.
  11. Deine Mutter hat ein Zirkuszelt als Tanga.
  12. Deine Mutter braucht für ihr Gesicht einen Waffenschein.
  13. Wenn man deine Mutter umrunden will, muss man zwei Mal volltanken.
  14. Für einen 3-Tage-Bart braucht deine Mutter nur 12 Stunden.
  15. Deine Mutter bekommt im Freizeitpark den Gruppenrabatt, so dick ist sie.
  16. Deine Mutter versucht ihre Weihnachtsgeschenke mit Winrar zu verpacken.
  17. Deine Mutter ist so dick, dass Greenpeace versuchte sie vom Strand wieder ins Meer zu schleppen.
  18. Die Geburtsurkunde deiner Mutter war ein Entschuldigungsschreiben von Billy Boy.
  19. Deine Mutter hat Hausverbot im Bahnhof, weil sie den Pennern die Decken klaut.
  20. Die Pupse deiner Mutter sind schuld für die globale Erwärmung.
  21. Deine Mutter lädt bei Google Earth ihr Profilbild runter.
  22. Wenn ihr euch ‘nen zweiten Smart kauft, kann deine Mutter Rollschuh fahren.
  23. Wenn deine Mutter an den Strand kommt, liegt jeder im Schatten.

Bernd Gerke, der Aura-Coach

Auf meinem bisherigen Lebensweg bin ich gemeinsam mit Ute im Jahr 2003 das erste mal auf Bernd Gerke gestoßen. Wir lernten ihn kennen, als er regelmäßig unsere Nachbarin besuchte und wir des öfteren die Gelegenheit hatten ehrliche und tiefgehende Gespräche zu führen. Nachdem ich 2004 mit meiner Familie aus Hennef weggezogen war, trennten sich unsere Wege und der Kontakt brach komplett ab.

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typisch kräuter: Nicht nur Gartenkräuter im Sortiment

Jens May – Betreiber von typisch kräuter! – bietet nicht nur Gartenkräuter wie Rosmarin, Thymian oder Lavendel auf seiner Website an. Bereits seit zwei Jahren verkauft Jens seine Kräuter erfolgreich im Neuwieder Ladenlokal und nun seit Anfang 2014 auch auf seiner Website typischkraeuter.de zu einem in dieser Qualität recht günstigen Preis.

Produktbewertung Samsung EX2F

Ich habe mir Ende des Jahres 2013 die Samsung  EX2F gegönnt um unsere alte Kamera endlich gegen eine kompaktere einzutauschen. Jedoch war mir wichtig, dass diese in einem Smart-Modus für einen Schnappschuss immer ein relativ gutes Bild abliefert und mir dennoch ausreichend Freiheit anbietet um Fotos mit individuellen Einstellungen zu knipsen, wie man es von einer Spiegelreflexkamera gewohnt ist.

Mit 295 Gramm liegt diese Kamera noch so gerade eben gut in der Hand und bietet neben den heute üblichen 12,8 Megapixel allerhand Komfort:

  • Ausklappbares 3 Zoll (7,6 cm) Display, dass eingeklappt gut geschützt auch grobere Stöße verträgt
  • Versenkbarer Blitz
  • Einfacher Wahlhebel für Aufnahmemodus
  • Stativ- und Blitzanschluss
  • Selbstauslöser
  • Verschiedene Bildbearbeitungsfunktionen und Direktfilter
  • WLAN und Facebook-Funktionen

Weniger Positiv aufgefallen sind mir folgende Dinge:

  • Bei näherer Betrachtung erkennt man trotz CMOS-Chip dennoch ein Bildrauschen, auch bei hellen Aufnahmen
  • Die Menüführung ist an manchen Stellen nicht so intuitiv.
  • Einige Knöpfe wurde mit mehreren Funktionen belegt, während andere nur eine einzige Funktion vertreten, die man jedoch selten oder in meinem Fall sogar nie braucht.

Meine ersten Himmelsbilder mit unterschiedlichen Gegenlicht aufgenommen mit der Samsung EX2F sowie weitere Makro- und Portraitaufnahmen liefern einen akzeptablen Eindruck:

Zusammenfassend bin ich mit dieser Digitalkamera zufrieden, da dieses Modell nun bereits mehrere Jahre alt ist und dazu noch erfolgreich weiter entwickelt wurde.

Samsung EX2F Digitalkamera